Nuvo-11000: Die neue IPC-Klasse für Automation und KI
Mit dem steigenden Bedarf an vernetzter Produktion, Echtzeit-Datenverarbeitung und dezentraler Intelligenz im industriellen Umfeld haben sich die Anforderungen an Embedded-Computer in den letzten Jahren deutlich verändert. Heute zählt nicht nur Rechenleistung – auch Energieeffizienz, Kommunikationsvielfalt und die Fähigkeit zur Integration in KI-gestützte Prozesse stehen im Fokus. Die neue IPC-Baureihe Nuvo-11000 adressiert genau diese Anforderungen und positioniert sich damit als robuste und skalierbare Plattform für industrielle Edge-Computing-Anwendungen. Alle Varianten der neuen Baureihe sind mit individueller Konfiguration ab sofort beim deutschen Distributor Acceed erhältlich.
Die Generation der neuen IPC-Baureihe Nuvo-11000 steht für mehr als einen einfachen Leistungssprung. Die lüfterlosen Hochleistungsrechner zielen auf industrielle Anwendungen der KI-gestützten Automatisierung und datenzentrierten Echtzeitverarbeitung, die sowohl hohe Rechenleistung als auch umfangreiche I/O-Funktionalität und Inferenz-Fähigkeit erfordern. Angetrieben von den Ultra-200-Prozessoren von Intel mit bis zu 24 Kernen und integrierter NPU repräsentiert der Nuvo-11000 einen Technologiewechsel. Bemerkenswert sind die hohe I/O-Dichte, die Erweiterbarkeit über PCIe- und MezIO-Module sowie die Optimierung für Hochgeschwindigkeits-Datenverarbeitung. Neben einer mit dieser Generation um 20 % gesteigerten CPU-Leistung ermöglichen die Prozessoren durch die integrierte NPU (Neural Processing Unit) eine dedizierte Verarbeitung von KI-Workloads, bei einer Rechenleistung bis zu 36 TOPs. Das erlaubt den Einsatz moderner Machine-Learning-Modelle direkt im Edge-Computing, etwa in der visuellen Inspektion, im Predictive Maintenance oder in autonomen Steuerungen.
Mit bis zu fünf 2,5-GbE-Ports, einem 1-GbE-Port und optionalem 10-GbE-Anschluss erfüllt die Serie Anforderungen an bandbreitenintensive Anwendungen wie Multi-Kamera-Systeme, industrielle Bildverarbeitung oder verteilte Steuerungsnetzwerke. Die optionale Unterstützung von PoE+ ermöglicht die direkte Stromversorgung von IP-Kameras oder Sensoren – ein klarer Kostenvorteil bei der Anlagenintegration.
Der M.2-Sockel der fünften Generation unterstützt NVMe-SSDs mit Transferraten bis zu 11.000 MB/s – ein entscheidender Faktor für Applikationen mit hohem Datendurchsatz. Über die modulare Erweiterungskassette, Mini-PCIe und die proprietäre MezIO-Schnittstelle lassen sich zusätzliche Funktionen wie Feldbusmodule, COM-Schnittstellen, digitale I/Os oder FPGA-basierte Erweiterungen realisieren. Das erleichtert die kundenspezifische Anpassung, ohne Abstriche bei der Robustheit.
Trotz der gesteigerten Leistung bleibt der Energiebedarf niedrig. Die Ultra-200-Prozessoren benötigen bei gleichem TDP bis zu 20 % weniger Energie als die der Vorgängergeneration. In Verbindung mit dem bewährten passiven Kühlkonzept arbeitet der Nuvo-11000 bei Umgebungstemperaturen von -25 bis +70 °C und ist damit gerüstet für den Einsatz in rauer Umgebung oder in Schaltschränken ohne aktive Klimatisierung.
Der Nuvo-11000 mit seinen Varianten ist ein ausgereifter Embedded-IPC für anspruchsvolle industrielle Anwendungen, die sowohl klassische Steuerungslogik als auch moderne KI-Inferenz direkt an der Maschine erfordern. Besonders die Kombination aus hoher I/O-Dichte, KI-Beschleunigung und robustem Design macht das System zu einer zukunftssicheren Plattform – auch im Hinblick auf die Digitalisierung und Automatisierung von Produktionsumgebungen.
Mit technischer Expertise in industrieller Datenkommunikation, Embedded-Computing und Machine Vision unterstützt Acceed seine Kunden von der Produktauswahl über die Systemintegration bis zur vorkonfigurierten Lieferung – auch bei komplexen Projekten mit hohen Anforderungen an Robustheit, Langzeitverfügbarkeit und kundenspezifische Anpassungen.